Ike vom Rezatgrund

Hallo, mein Name ist Ike.

Ich bin ein Eurasier Rüde und im Mai 2012 geboren.

Mein Frauchen Riccarda hat mich gebeten, euch mal etwas von meinem liebsten Hobby, dem Mantrailing zu erzählen.

Ich mache es sehr gern und bin Feuer und Flamme, wenn ich trailen darf. Aber ich fange mal ganz von vorne an!

Wer die Rasse der Eurasier kennt hat sicherlich schon mal gehört, dass wir als sehr stur und aus diesem Grund für etwas schwerer erziehbar gehalten werden. Ich kann nicht beurteilen ob das stimmt, doch ich bin schon ein kleiner Dickkopf und weiß genau was ich will und was nicht. Nichtsdestotrotz bin ich der Sonnenschein von Riccarda.

Anders als in der Rassebeschreibung über Eurasier haben wir einen ordentlichen Jagdtrieb. Früher habe ich die Nase in die Luft gehalten und weg war ich. Riccarda musste dann des öfteren relativ lange auf mich warten, bis ich auch wirklich jede Ecke des Waldstückes durchforstet hatte. Zu Riccardas Glück nie mit Erfolg. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Ich fand es klasse nachzuverfolgen, wo das Reh oder die Hasenfamilie so langgelaufen sind!

Riccarda war zu der Zeit sehr verzweifelt. Ich war damals 10 Monate alt, in der Blüte meiner Pubertät und hatte viele spannende Dinge im Kopf. 

Wir besuchten viele Hundeschulen. Da war ich IMMER der Streber und konnte fast alles (wenn ich wollte).

Wir übten Unterordnung, arbeiteten mit dem Futterbeutel, machten Agility und probierten eigentlich alles, was es so auf dem Hundemarkt gab.

Fazit: Hat alles irgendwie Spaß gemacht - ABER an meinen Verfolgungs–/ Streuner–/ Jagdausflügen hat das alles nichts geändert denn das machte mir immernoch am meisten Spaß.

Eines Tages fuhren wir dann in ein Waldstück. Ich bekam ein Geschirr um. Daran wurde eine lange Leine befestigt und jemand versteckte sich mit meiner Fleischwurst hinter einem Baum. Mir wurde eine stinkende Socke unter die Nase gehalten und ich rannte, mit Riccarda an der langen Leine hinter mir, los zu meiner Fleischwurst. Das war lustig, ich liebe Fleischwurst.

Das Ganze wiederholten wir einige Male.

Irgendwann sah ich nicht mehr, wo der Mensch mit meiner Fleischwurst hingegangen ist.

Was nun fragt ihr euch?

Ich sag es euch, ich habe an der Socke gerochen und wusste jetzt, wie der Mensch der meine Fleischwurst hatte roch und eröffnete die „Jagd“. Denn wie ihr ja wisst, war ich bereits durch meine Jagdausflüge im Wald super darin, die Nase in die Luft zu halten und die Spur aufzunehmen. 

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, hatte ich meine Fleischwurst in Windeseile zurück erobert und den Menschen gefunden.

Mir hat es riesigen Spaß gemacht zusammen mit Riccarda auf Jagd zu gehen. Es war das erste Mal, dass sie mir nicht hinterher gebrüllt hat bzw. danach sauer, traurig oder enttäuscht von mir war. Ganz im Gegenteil wir beide haben zusammen eine Aufgabe gelöst. Sie hat mir das Ok gegeben und ich habe uns mit meiner Nase zum Ziel geführt. Das hat uns einfach so viel Spaß gemacht, dass wir dieses Hobby nicht mehr in unserem Alltag missen möchten! :-D

Mantrailing hat uns zum perfekten Team gemacht. Weil ich jetzt jede Woche meinen Jagdtrieb ausleben kann, habe ich gar kein Interesse mehr daran meine Nase in den Wind zu halten und Wildtieren hinterherzulaufen, die schon längst über alle Berge sind.

Habe ich euer Interesse geweckt? Dann meldet euch doch einfach bei uns!

Jeder meiner Hundefreunde kann ein Mantrailer werden, denn wir haben alle super Nasen. Nur die wenigsten wissen wie man sie sinnvoll mit seinem Menschen zusammen nutzen kann!

Das würden wir euch sehr gerne zeigen, damit auch ihr ein Dream-Team werdet.

Bis dahin!

 

Euer Ike